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Drama nach Noten – meine Empfehlungen für Hochzeits-Songs

Ich werde erstaunlicherweise immer wieder auf Hochzeitsmusik angesprochen – erstaunlicherweise schreibe ich, weil ich eher zuviel als zuwenig Lieder in meinem Kopf habe, die ich toll zum Einzug für eine Trauung fände. Allerdings bin ich auch extraordinär musikbesessen und schwärme ständig über Lieder, vielleicht kommt es daher 🙂 hier also meine Favoriten und eine kleine Warnung für die nüchternen Gemüter – ich liebe es dramatisch und gefühlvoll – wenn die Geige das Wasser aus den Augen drückt, dann ist es richtig 🙂

Für den Einzug in Kirche oder Standesamt, erstmal die „Klassiker“

Kanon in D-Dur : ein absoluter Klassiker, zurecht. Mein Brautpaar Anja und Matthias werden sich noch erinnern, wie ich nach der Zeremonie auf sie zugestürmt bin „Herzlichen Glückwunsch, WIE hieß das erste Lied ?!?“ Gibt es in vielen Versionen, die für mich schönste ist die vom Englischen Kammerorchester, vor allem ab der 5. Minute traumhaft, die es zum Beispiel auf der alten Kuschelrockklassik gibt. Ansonsten existieren etliche andere kürzere Varianten als Downloadkauf bei Amazon, es sollte also für jede Gelegenheit eine Variante dabei sein.

Die Elisabeth-Serenade von Ronald Binge: einfach nur schön und sehr gefühlvoll, und berühmt für die „singenden Geigen“ – ein Lied wie ein leichter Maimorgen. Hab ich schon als Kind auf der Claydermann CD meiner Mama geliebt 🙂 Eine Braut in Prenzlau hat das tatsächlich mal nach meiner Empfehlung als Auszugsmusik gespielt und sich dann köstlich über das Wasser in meinen Augen amüsiert…

Smetanas Moldau: ist entsprechend ihres Namens ähnlich geeignet, Wasserläufe bei den Anwesenden zu erzeugen 🙂 Am schönsten finde ich die lange Originalversion , aber es gibt auch eine eingekürzte Variante

Fearlessness – über Tori Amos könnte ich einen eigenen Blog schreiben und würde nie fertig, ihre Musik habe ich länger als die jedes anderen Künstlers in meinem Leben…an dieser Stelle nöchte ich nur „Night of Hunters“ erwähnen, ein klassikinspiriertes Album zu dem es auch eine reine Instrumentalversion gibt. Bei „Fearlessness“ mit seinen warmen Holzbläsern stelle ich mir immer eine Herbsthochzeit vor. Oder die Isle of Mull in Schottland – da hab ich es zum ersten Mal gehört. Vielleicht eine schottische Herbsthochzeit ?

Und wo wir grade mal bei den Briten sind: Die BBC hat einige wunderschöne Titelmelodien – wie wäre es mit der Downton Abbey Suite ? Oder ein lieber kurz und funky mit dem Theme aus Call the Midwife ?

Ein anderes wunderschönes Klassikstück, nicht nur für Filmfans ist „Concerning Hobbits“ aus dem Herr der Ringe -Soundtrack –  nunja, mit der süßen Flöte würde ich wahrscheinlich inne Kirche reinhüpfen, aber wenn nach etwa 40 Sekunden diese Orchesterwand auf einen fällt – hachseufz !

Les Jours Tristes, vom Amelie-Soundtrack, ist keineswegs so traurig wie der Titel vermuten lässt – beschwingt wie ein Karussell in Paris, und in seiner Fröhlichkeit vielleicht eher für den Auszug geeignet. Oder für die letzten 500 m einer langen Joggingrunde. Wirklich, es zieht 🙂

 

Das ganze große Gefühl gibt es hier übrigens als Playlist .  Beim nächsten Podcast gibt es dann die bezaubernden Stimmen. Nicht weniger emotional und in vielen Sprachen.

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